Projekt Hausapotheke: Aspirin? Nein, Weidenrinde!

090416_012Ich habe heute einige Weiden abgesägt, die im Weg auf dem Weg zu uns standen. Kira und Susi haben sich gefreut, als ich ihnen die Weiden geschenkt habe, und ruckzuck waren alle Blätter abgefressen, und die Bäume zum grossen Teil abgeschält. Was für ein Fest 🙂

Aber auch wir haben uns über die Gelegenheit gefreut, unsere Hausapotheke mit einem natürlichen Schmerzmittel aufzustocken: Weidenrinde. Der lateinische Oberbegriff der Weiden lautet “Salicaceae”, darin enthalten ist das Wort “Salicyn”. Salicyn ist die Vorstufe von Acetylsalicylsäure, auch bekannt unter dem Namen Aspirin. Aspirin wird chemisch hergestellt, Weidenrinde braucht nicht hergestellt zu werden. Mutter Erde schenkt sie uns, einfach so, und dort ist alles drin, was Mutter Erde reingemischt hat, im richtigen Verhältnis, ohne dass wir viel dafür tun müssen.

090416_015Ein bisschen was musste ich schon tun, nämlich die Stämme schälen und die Rinde zerkleinern, und die Schnippsel trocknen. Die Rinde kann gut aufbewahrt werden, und hilft als frisch gebrühter Tee bei allerlei Schmerzen. Tja… Gegen jede Krankheit erwächst uns ein Kraut, meistens direkt vor den Füssen, diese Erfahrung haben wir in den letzten Jahren SEHR intensiv machen dürfen.

Feine Sache. Danke, grosse Mutter Erde 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.