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Die Tür der bunten Schmetterlinge

walnussbaum1Dies ist ein Ritual, das mir geschenkt wurde mit der Aufforderung, es mit Euch zu teilen…

Schliess die Augen.
Denke an all die Dinge, die Dich heute belastet haben.
All die Menschen, die Dich verletzt haben.
Alles, was Dir heute Schmerz, Wut, Trauer bereitet hat.

Öffne einen Raum in Deinem Geist.
Fülle diesen Raum mit all diesen Menschen und Dingen.

Gib diesem Raum eine Farbe. Eine – nur eine einzige Farbe, die Du als passend empfindest für all das Unerfreuliche, was Dir heute widerfahren ist.

Höre auf die Geräusche. Es ist laut in diesem Raum, und kalt. Bleib eine Weile in diesem Raum, geh hindurch, sieh Dir alles genau an. Benenne alles, was Dir an Unerfreulichem einfällt, und gib ihm einen Platz in diesem Raum.
Vielleicht wirst Du alle paar Schritte stolpern. Vielleicht werden Dich einige Menschen festhalten und an Dir zerren, und Dich mit unfreundlichen Gesichtern anblicken.

Taste mit Deinen Händen die Wände dieses Raumes ab. Was fühlst Du? Ist es feucht, kalt, rauh oder glatt? Oder etwas ganz anderes?

Während all die unerfreulichen Menschen und Dinge um Dich herum lärmen, sprich einen Wunsch aus:
“Ich wünsche mir eine Tür der bunten Schmetterlinge!”

Schau nun hin, wie an der Wand, vor der Du stehst – direkt vor Dir – eine Tür erscheint.
Schau Dir diese Tür genau an. Aus welchem Material ist sie? Wie sieht die Klinke aus – oder hat sie einen Knauf? Welche Farbe hat diese Tür, und was empfindest Du, wenn Du davor stehst?

Du selbst bestimmst den Zeitpunkt, an dem Du diese Tür öffnest.
Wenn Du hindurch trittst, findest Du Dich in der freien, von Menschen und Maschinen unberührten Natur wieder.
Hinter Dir hörst Du das Lärmen aus dem Raum der unerfreulichen Dinge.
Sei Dir bewusst, dass Du später wieder dorthin gehen musst.
Sei Dir auch bewussst, dass Du diesen Zeitpunkt selber bestimmst.

Dreh Dich herum zu dieser Tür. Wo steht diese Tür? Steht sie einfach frei da, ohne von irgendetwas gehalten zu werden?
Vielleicht ist sie in einen Baum eingelassen, oder einen Felsen, einen Berg, oder sogar in einen Wasserfall?

Und jetzt – schliesse die Tür. Lass Dir Zeit dabei, und sieh genau hin, wie Deine Hand nach dieser Tür greift, und sie langsam zudrückt. Oder wirfst Du die Tür zu? Vielleicht hast Du das Bedürfnis, die Tür noch abzuschliessen.

Wenn Du das Gefühl hast, die Tür ist zu, dann siehst Du, wie sich Oberfläche der Tür zu bewegen beginnt.
Sie wird bunt – sie bewegt sich, wird bunt, und langsam – oder schnell – flattern tausende von bunten Schmetterlingen um Dich herum.
Spüre ihre Berührungen, wie Dich ihre Flügel streicheln. Höre das leise, wohltuende Flattern um Dich herum.

Wenn Du willst, dann danke den Schmetterlingen und verabschiede sie. Lass sie wegfliegen. Schau, wie sie sich immer weiter entfernen, und dann verschwinden.
Und wie jeder einzelne von ihnen die Lasten, die auf Deinem Herzen liegen, mit sich fortträgt.

Dann steht es Dir frei, Dich umzusehen.
An diesem Ort kannst Du – DU sein. An diesem Ort gibt es kein gut oder böse. Kein besser oder schlechter. Dies ist der Ort, an dem Du SEIN willst, der Ort, an dem Du Entspannung, Vergebung, Liebe findest.
Es ist der Ort, an dem Du nicht suchen brauchst.
An diesem Ort brauchst Du nicht kämpfen, um etwas zu bekommen.
Hier, an diesem Ort, wird Dir alles geschenkt. Bedingungslos.

In tiefer Dankbarkeit, dass ich Euch diese Worte schenken darf.

Udo

“Auf ein Wort” von Rudi Berner

Rudi Berner – Auf ein Wort.
“Ein Wort” mag hier nicht wörtlich genommen werden, denn genau genommen handelt es sich um rd. 270 Din-A-4 Seiten, engbedruckt mit Worten:

http://www.zurwahrheit.de

Rudi berichtet aus seinem Leben, so würde ich das Thema dieses Buches nennen.

Es ist eine Reise in die Welt der Philosophie. Es ist eine sehr aussagekräftige Darstellung unserer GESCHICHTE – die Geschichte der Menschheit. Die letzten 5.000 Jahre, angefangen von den Sumerern, über die Ägypter, den Römern, Kelten, bis in unsere heutige Gegenwart.

Es ist eine Sammlung von InFORMationen über unsere Vergangenheit, unsere Entwicklung, warum die Welt so ist, wie sie heute ist, was wir dagegen tun können.
Nein, nicht, was wir GEGEN die Missstände dieser Welt tun können, sondern was wir FÜR unsere Welt, die Natur, die Pflanzen, die Tiere, Mineralien – und schliesslich FÜR UNS SELBST tun können!

http://www.zurwahrheit.de

Es ist ein Überblick über unsere Herkunft, unseren Weg und unser Ziel. Und es inFORMiert über die Kräfte, die jetzt in unserer Welt herrschen, die Konsequenzen daraus, warum diese Kräfte herrschen und was das für uns bedeutet.

Es ist auch ein heilendes Buch. Heilung ist manchmal sehr unangenehm, teilweise sogar schmerzhaft – und genauso wird es vielen Menschen gehen, die dieses Buch lesen.

Denn dieses Buch ist auch ein Spiegel. Kein Spiegel, in dem wir unsere Schönheit betrachten können, aber auch kein Spiegel, der uns nur unsere Hässlichkeit zeigt.
Es ist ein neutraler Spiegel, der ungeschönt, ohne rosarote Brille, aber auch ohne Gehässigkeit oder Schadenfreude uns so zeigt, wie wir sind. Unsere Fähigkeiten, zu was wir im Stande sind, aber auch unsere Dummheit, unsere Grausamkeit, unsere Ignoranz.

http://www.zurwahrheit.de

Es gehört Mut dazu, dieses Buch zu lesen. Ich meine damit nicht, einfach nur über die Seiten fliegen und danach sagen “DAS war spannend und unterhaltsam”.
“Auf ein Wort” mag nämlich ein Geschichtsbuch sein, aber es ist sicherlich KEIN Märchenbuch! Und auch KEIN Comic!
Dieses Buch zu lesen heisst, Gedanken zu denken, die “undenkbar” sind. Es heisst, Dinge in Betracht zu ziehen, die so monströs sind, dass sie einfach nicht wahr sein können/dürfen!

Wer sich aber auf die inFORMation in diesem Buch einlässt, der wird – dafür garantiere ich! – NICHT mehr der Gleiche sein wie vorher.

http://www.zurwahrheit.de

Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn sich etwas ändert.

Wenn es aber besser werden soll, dann MUSS sich etwas ändern!

Wer morgen anders leben will als gestern, für den ist dieses Buch DIE Chance, HEUTE etwas zu ändern!

Dieses Buch ist als eBook übrigens VÖLLIG GRATIS!

http://www.zurwahrheit.de

Ich wünsche nicht “Viel Spass beim lesen”, sondern – dass Du danach in FORM bist.

Gruss

der Rebell

Schöpfung

Schöpfung

Nichts war Alles.
Nichts war Ordnung.
Nichts war alle Seiten.

Nichts war der Raum, Nichts war die Zeit. Nichts existierte.
Nichts dachte, und Nichts war.

“ICH”, dachte Nichts. Aus ICH wurde DU, und Nichts war Alles.
“ICH BIN”, dachte Nichts, als DU ICH gewahr wurde. “ICH BIN – DU BIST”, dachte DU, und aus ICH wurde DU.

“ICH BIN”, dachte ICH. “WER IST DU?”, fragte DU, und ICH antwortete: “ICH!”

ICH erlebte, nahm sich wahr als NICHT DU, und trennte Alles von Nichts.
“ICH BIN!”
“ICH BIN NICHT DU!”
“ICH BIN EINS!”
“DU BIST NICHT ICH!”
“WIR SIND ALLES! DU BIST NICHTS!”

So wurde Nichts ICH und DU.

Nichts war Alles. ICH und DU waren. Im Gegenüber erlebten ICH und DU, dass Nichts Alles ist.

“ICH BIN!”
“WIR SIND!”

Getrennt vereint im Gegensatz, zwei Ordnungen getrennt, bewegt sich Alles zwischen DU und ICH.
Nichts war Alles. DU von ICH getrennt ist Nichts.

“ICH BIN!”

Gegenüber von ICH steht DU. WIR erlebte Bewegung, zwei Ordnungen getrennt, und doch vereint. Vermischt, und doch jede einzeln im Bewusstsein seiner SELBST.

“WENN ICH NICHT BIN, HAT ES DU NIE GEGEBEN”, dachte ICH.
Nur Trennung erzeugt ICH BIN.

“WENN DU NICHT BIST, KANN ICH NICHT SEIN!”, dachte ICH.
Nur Trennung erzeugt Vereinigung.

“DU BIST NICHT ICH!”, dachte DU.
Nur der Gegensatz bringt Erkenntnis.

“ICH BIN DU! DU BIST, ICH BIN, WIR SIND!”, dachte DU.
Nur der Gegensatz bringt Vielfalt.

Nichts ist Vielfalt.
Nichts ist getrennt von sich, ist selbst, ist anders. Sich gegenüber, wird Nichts Alles.
Wenn Alles sich vereint, wird Nichts.

Linda und Lui

Eine kleine Mitbewohnergeschichte…

Linda und Lui leben mit uns und bei uns und in unserem Zelt. Unser Zelt, das ist unsere Sommer-wie-Herbst-Residenz, weil es drinnen nach dem Aufwachen dicke Augen gibt. Und weil es draussen jede Menge frische Luft gibt.

Linda und Lui laden auch gerne mal Gäste ein, um “einen drauf zu machen”, schätze ich. Meist hocken sie dann alle aufeinander, tuscheln oder spielen irgendwelche Gesellschaftsspiele.

Ab und zu klettern sie auch in unsere Betten; ob sie ein warmes Plätzchen suchen oder einfach mal sehen wollen, wie das ist, in so einem Bett zu schlafen, weiss ich nicht. Linda und Lui sind nämlich Ohrenkneifer.

Natürlich sind wir vorsichtig und geben 8, dass wir unsere Mitbewohner nicht verletzen. Wenn sie über den Zeltboden krabbeln, stellen wir Umleitungsschilder für die Katzen auf. Meist halten sie sich jedoch an der Zeltdecke auf, klettern hier, krabbeln da, verschwinden plötzlich und tauchen dann an anderer Stelle wieder auf.

Wir freuen uns jedesmal, wenn wir die beiden entdecken, nachdem wir in unser Zelt gekrochen sind. “Guten Abend!”.

Linda und Lui passen auf uns auf. Sie sind zu uns gekommen, um uns zu lehren, um zu lernen, uns Gesellschaft zu leisten – und darüber freuen wir uns. Manchmal sehen sie uns an, als ob sie sich fragen, was wir denn wohl für Kreaturen sind.

Vielleicht wundern sie sich auch über uns. Vielleicht halten sie uns für verrückt, aber wahrscheinlich freuen sie sich genauso wie wir, dass wir friedlich, ohne Neid oder “Reinlichkeitsfimmel” einfach so zusammen leben können.

Und ganz bestimmt freuen sie sich, genau wie wir, dass wir uns gegenseitig respektieren. Dass wir uns gegenseitig das Recht, zu Leben zuerkennen. Dass wir im jeweils anderen ein Vollwertiges und wertvolles Lebewesen sehen, das seine Aufgabe hat und diese erfüllt, so gut es kann.

Linda und Lui sind Freunde. Wir würden sie vermissen, wenn sie nicht mehr da wären.

Gruss

der Rebell

Erster :-)

Mitakuje oyasin! 

“Shaman goes blogging” könnte mensch über dieses Blog schreiben. Aber sicherlich gibt es schon andere, schamanisch interessierte Menschen, die über dieses Thema ein Blog schreiben.

 

Hier geht es im Übrigen nicht darum, “noch ein Blog” zu schreiben.

Wie möchten hier ein Tagebuch, oder Wochenbuch – vielleicht auch Monatsbuch anlegen. Die grosse Mutter hat uns in Ihrer Weisheit 7.000 m2 Land anvertraut, die es in ein kleines Paradies zu verwandeln gilt.

Medizinrad, Schwitzhütte, Gemeinschaftskote, Heiliger Hain, Heide, Steinfelder, Obstgarten, Beerengarten, Hoch- und Hügelbeete in Permakultur sollen die Dinge sein, die unsere Freunde hier erwarten.

Wie es mit uns, mit Euch, und den Spirits weiter geht, soll hier niedergeschrieben werden. Und wenn es denn soweit kommt, sollen hier auch die Feste bekanntgegeben werden, die wir mit uns, mit Euch, und den Spirits feiern.

Die Welt ist im Wandel. Und jeder Einzelne wandelt sich selbst nach seinen Möglichkeiten. Wir wandeln uns. Wir transformieren Licht, Gedanken, Liebe, Materie – viele Menschen spüren das.

Wenn auch die Zeichen auf Sturm stehen, die “Gesellschaft” in Katastrophen, Ausschreitungen und Kriegen versinkt, sehen wir mit Zuversicht dem entgegen, was noch kommt.

Die Welt ist im Wandel. Sie reinigt sich, und wir reinigen uns. Wir lassen die Vergangenheit hinter uns, und brechen auf – in unsere Zukunft. Nur, wenn Altes stirbt, kann Neues leben. Wir sind bereit. Und wir sind nicht allein.

Mitakuje oyasin – Ich habe gesprochen!

der Brombeerrebell