• An- und Einsichten
  • Bücher
  • Blog
  • Ein- und Ausblicke
  • Erfahrungen
  • Handwerkliches
  • Köstliches
  • “Hilf mir”, sagte der Igel…

    1. Mai 2010 rockrebell

    Heute ist der 1. Mai, und ich backe Brot. Heute ist auch Schwitzhütte, und weil dort alle gerne mein Brot essen, backe ich heute. Da wir deswegen heute nachmittag bis spät in die Nacht nicht zu Hause sind, haben wir alle Tiere versorgt und die lieben Ziegen schon recht früh auf ihre Weide gestellt.

    imag0044Ich wollte nachschauen, was das Brot macht. Vor dem Haus lag ein Igel auf dem Weg - ein recht kleiner Igel, der einen sehr schwachen Eindruck machte. Mein erster Gedanke war: Hilf ihm!

    Den zusammengerollten, zitternden Igel in Händen ging ich wieder zurück ins Land zu Johanna (sie war ganz am anderen Ende), um mit ihr zu beraten , was zu tun wäre. Ich war drauf und dran, ihn wieder ins Gebüsch zu setzen, aber Johanna meinte, er wäre zu klein, zu schwach. Ich erinnerte mich, dass ich auf meine innere Stimme hören sollte und auf das, was ich sehe. Ich sah einen kleinen, zitternden, ängstlichen Igel, der unsere Hilfe braucht. Also…

    imag0046Wir trugen den kleinen Igel ins Haus und setzten ihn in einen Karton mit niedrigem Rand. Johanna gab ihm Katzenfutter, und es war sehr deutlich, dass der kleine so richtig Hunger hatte. Ein Igel am Tag ist sehr ungewöhnlich, normalerweise schläft er am Tage, und so sank ihm die Nase immer wieder ins Futter…

    In der Zwischenzeit suchte ich eine Pinzette (nachdem ich das ganze Haus durchsucht hatte, fand ich sie im Wintergarten - dort, wo wir sassen, ähem…), um die vielen Zecken zu entfernen, die sich an dem kleinen Igel festgesetzt hatten. Es waren sage und schreiber über 20 Zecken! Einige fingen sofort an, junge Zecken zu verlieren, nachdem ich sie entfernt hatte. Selbstverständlich habe ich die Zecken nicht im Klo entsorgt, sondern im Dickicht, weit vom Haus entfernt, wieder freigelassen.

    Den kleine Igel (ich nenne ihn jetzt mal Dykie - DKI, Der Kleine Igel…) haben wir jetzt im Gewächshaus einquartiert, mit Karton und ausreichend Stroh, versorgt mit Katzenfutter und Wasser. Dykie schläft jetzt erstmal, wenn er Hunger hat, findet er Futter, und wenn er Durst hat, auch Wasser. Ich habe das Gefühl, dass er sehr schnell Vertrauen zu uns gefasst hat und sehr dankbar für Nahrung und Zeckenentfernung ist.

    Technische Daten

    Igelheim
    Name: Dykie Stachelgesell
    Gefunden am 01.05.2010 um 11:15 Uhr

    Länge: ca. 20 cm
    Breite: ca. 9 cm
    Höhe: ca. 7 cm
    Gewicht: 460 Gramm

    Starker Zeckenbefall (über 20 Zecken)
    Gefüttert mit Katzenfutter, behandelt mit wenig kolloidalem Silberwasser im Trinkwasser, Herzensenergie von Udo und viel Liebe und Fürsorge von Johanna. Viel Glück, lieber Dykie!

    Kategorie Blog
    Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen.
    du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

    Eine Reaktion zu ““Hilf mir”, sagte der Igel…”

    1. raabenweib sagt:

      MAAaaahahhhhh is der liab! :-)))))
      sehr schön. gut, daß er euch gefunden hat!!!
      liebe grüße, sonja

    Schreibe mir

    Schamanisches Zentrum läuft stressfrei mit WordPress | WPD
    Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS)